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Worum es geht…

Artensterben, Hitzewellen, Dürre oder Überschwemmungen: Den Klimawandel spüren mittlerweile auch wir in Deutschland. Im Gegensatz zu uns bedroht er schon heute in vielen Ländern der Tropen und Subtropen das Überleben der Menschen. Viele Inselbewohner im Pazifik beispielsweise verlassen bereits ihre Heimat und suchen eine neue, sichere Bleibe. Die Flüchtlingswellen der jüngsten Zeit in Europa sind vermutlich nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was an Migration als Folge des Klimawandels auf uns zukommt.
Ohne drastisch reduzierten Ausstoß von Treibhausgasen kann wirksamer Klimaschutz nicht erzielt werden. Um die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten und damit unvorstellbare Risiken für die Weltbevölkerung zu vermeiden, müssen die Treibhausgasemissionen gemäß dem UN- Übereinkommen von Paris im Jahr 2016 weltweit bis zum Jahr 2030 halbiert und bis zum Jahr 2050 auf fast Null reduziert werden.

Klimaschutz durch Aufforstung

Gegenwärtig beträgt der durchschnittliche jährliche pro Kopf – Kohlendioxidausstoß in Deutschland rund 9,8 Tonnen (aus: Agenda 21-Treffpunkt). Klimaschutz heißt deshalb auch für uns Bürgerinnen und Bürger, dass wir alle den Ausstoß an Treibhausgasen innerhalb weniger Jahre um 50% verringern müssen. Im Klartext bedeutet das, weitgehend auf Auto oder Flugzeug zu verzichten, weniger Fleisch und überwiegend pflanzliche Lebensmittel aus der Umgebung zu verzehren sowie in gut isolierten Wohnungen die Heizung herunterzudrehen. An dieser – das heißt an unserer persönlichen – Konsumschraube zu drehen, daran führt kein Weg vorbei!

Wir können und sollten aber noch mehr tun. Aufgrund der Langsamkeit politischer Entscheidungen zugunsten des Klimaschutzes muss CO2 der Atmosphäre wieder entnommen werden. Ein bewährtes Mittel dafür sind Aufforstungen und die können wir fördern!

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